Eine aktuelle Petition von Physioswiss richtet sich an die Gesundheitsdirektionen aller Kantone. Kernforderung ist eine faire Vergütung physiotherapeutischer Leistungen, damit die Versorgung langfristig gesichert bleibt.
Konkret fordert Physioswiss:
- Angemessene Taxpunktwerte für physiotherapeutische Leistungen, die die tatsächlichen Kosten und den Aufwand der Praxen berücksichtigen.
- Faire Rahmenbedingungen, damit Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten wirtschaftlich arbeiten können.
- Eine Vergütung, die mit den gestiegenen Anforderungen, Lohn- und Betriebskosten Schritt hält.
- Die Sicherung einer flächendeckenden physiotherapeutischen Versorgung, damit Praxen nicht aus wirtschaftlichen Gründen ihr Angebot einschränken oder schliessen müssen.
Physioswiss begründet die Petition damit, dass:
- die Vergütung vieler physiotherapeutischer Leistungen seit rund 30 Jahren kaum angepasst wurde,
- die Nachfrage nach Physiotherapie stetig steigt,
- Physiotherapie dazu beiträgt, Operationen, Spitalaufenthalte und Folgekosten zu reduzieren,
- eine neue Tarifstruktur zwar entwickelt wurde, diese allein aber keine höhere Vergütung garantiert – entscheidend seien nun die kantonal festgelegten Taxpunktwerte.
Nach Angaben von Physioswiss wurden bereits über 48'000 Unterschriften gesammelt. Die Petition kann kantonsweise unterzeichnet werden, da die Tarife in der Schweiz auf kantonaler Ebene festgelegt werden.
Mehr Infos: www.physioswiss.ch

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