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Der Geschäftsleiter auf TeleBielingue

Der Kanton Bern hat die Ergebnisse zur Untersuchung der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern in der Kantonsverwaltung und in der Lehrerschaft veröffentlicht. Sie zeigen einen Unterschied von 1,1 Prozent zwischen den Löhnen der Geschlechter. Der Kanton ist zufrieden mit diesen Resultaten, aber ist er damit auch ein Vorbild für andere?

 

Diese Frage stellte sich TeleBielingue im Beitrag und befragte neben BSPV-Geschäftsführer Daniel Wyrsch auch Thomas Gosteli, Leiter des Personalamts des Kantons Bern.

 

Die Ergebnisse der letzten extern durchgeführten Lohngleichheitsanalyse 2025 sind ermutigend. Während der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern vor vier Jahren noch bei 2,4 Prozent lag, beträgt er jetzt nur noch 1,1 Prozent. Gemäss der Personalstrategie des Kantons soll eine konkurrenzfähige und diskriminierungsfreie Vergütung bezahlt werden.

 

In diesem Punkt könnte die Bekämpfung der Diskriminierung nach Ansicht des BSPV noch verbessert werden. Die 1,1 Prozent Unterschied gelten nämlich ohne Gewichtung von Alter und Lohnklasse – mit diesen Faktoren liegt der Unterschied bei 8,7 Prozent. Verbesserungen sind also vor allem bei den Führungspersonen noch möglich.

 

Der BSPV ist der Ansicht, dass Frauen noch stärker gefördert werden könnten, zum Beispiel durch mehr Teilzeitangebote, vielleicht auch schon ab 40 oder 50 Prozent und nicht erst ab 80 Prozent wie in der Justiz. Klar ist aber, dass der Kanton deutlich besser abschneidet als andere Sektoren.

 

Der Beitrag ist zu sehen unter telebielingue.ch