
Der Regierungsrat reagiert damit auf die Kritik der Vernehmlassungspartner. Die Vorlage geriet in die Kritik, weil sie automatisch eine Lohnerhöhung der Regierungsmitglieder zur Folge gehabt hätte. Denn die geltende Regelung zur Wahrung der inneren Lohngerechtigkeit sieht vor, dass die Löhne der Regierungsräte stets 15 Prozent über jenen des obersten Kaders liegen müssen.
Gesamtschau erarbeiten
Mit dem Rückzug der Vorlage ist die Lohnerhöhung für die Mitglieder des Regierungsrats sowie für das Kader in der Kantonsverwaltung vorläufig vom Tisch. Die Finanzdirektion solle zunächst «eine Gesamtschau zur Personalpolitik erarbeiten», so der Regierungsrat.